Stierbolide

Start › Modelle › Miura

Lamborghini Miura: Varianten und technische Daten

Der Miura gilt als erster Supersportwagen mit Mittelmotor. Der V12 sitzt quer hinter den Sitzen, Motor und Getriebe teilen sich ein Gehäuse. Das Lexikon führt 6 Modelle und Varianten der Baureihe Miura auf (1966–2006): Miura P400, Miura P400 S, Miura P400 SV, Miura Jota, Miura Roadster, Miura Concept. Zum Namen: Benannt nach der Kampfstierzucht der Familie Miura. Ferruccio Lamborghini besuchte 1962 die Zucht von Don Eduardo Miura in Sevilla und wählte danach den Stier als Markenzeichen.

Miura im Überblick

VarianteBauzeitMotorPSkm/hStück
Miura P4001966–19693,9-l-V12, Mittelmotor quer350275275
Miura P400 S1968–19713,9-l-V12, Mittelmotor quer370278338
Miura P400 SV1971–19733,9-l-V12, Mittelmotor quer385–150
Miura Jota19703,9-l-V12, Mittelmotor quer––1 (Einzelstück)
Miura Roadster19683,9-l-V12, Mittelmotor quer––1 (Einzelstück)
Miura Concept2006–––1 (Einzelstück)
Serienmodell · 1966–1969

Lamborghini Miura P400

Lamborghini Miura P400
Foto: «1967 Lamborghini Miura P400.jpg» von Calreyn88, CC BY-SA 4.0, Quelle (Wikimedia Commons)

Der Miura gilt als erster Supersportwagen mit Mittelmotor. Der V12 sitzt quer hinter den Sitzen, Motor und Getriebe teilen sich ein Gehäuse.

Wusstest du? Bei der Vorstellung galt er als schnellstes Serienauto der Welt.

Bauzeit
1966–1969
Kategorie
Serienmodell
Karosserie
Coupé
Vorstellung
Fahrgestell Turin 1965, Auto Genfer Autosalon 1966
Motor
3,9-l-V12, Mittelmotor quer
Hubraum
3'929 cm³
Leistung
350 PS
Höchstgeschwindigkeit
275 km/h
Stückzahl
275
Designer
Marcello Gandini (Bertone)

Name: Benannt nach der Kampfstierzucht der Familie Miura. Ferruccio Lamborghini besuchte 1962 die Zucht von Don Eduardo Miura in Sevilla und wählte danach den Stier als Markenzeichen.

Prüfvermerk: Spitze: 275 km/h gemessen, Werksangabe 300 km/h. Stückzahl in beiden Quellen 275.

Quellen: Wikipedia: Lamborghini Miura, Lambocars: Produktion je Modell, Lamborghini: Meilensteine der Geschichte.

Variante · 1968–1971

Lamborghini Miura P400 S

Lamborghini Miura P400 S
Foto: «1969 Lamborghini Miura P400 S, front left - Greenwich 2021.jpg» von Mr.choppers, CC BY-SA 3.0, Quelle (Wikimedia Commons)

Die überarbeitete Version mit mehr Leistung, elektrischen Fensterhebern und optionaler Klimaanlage.

Wusstest du? Frank Sinatra besass einen Miura P400 S.

Bauzeit
1968–1971
Kategorie
Variante
Karosserie
Coupé
Vorstellung
Turiner Autosalon, November 1968
Motor
3,9-l-V12, Mittelmotor quer
Hubraum
3'929 cm³
Leistung
370 PS
Höchstgeschwindigkeit
278 km/h
Stückzahl
338
Designer
Marcello Gandini (Bertone)

Name: Benannt nach der Kampfstierzucht der Familie Miura. Ferruccio Lamborghini besuchte 1962 die Zucht von Don Eduardo Miura in Sevilla und wählte danach den Stier als Markenzeichen.

Prüfvermerk: Stückzahl in beiden Quellen 338. Spitze gemessen.

Quellen: Wikipedia: Lamborghini Miura, Lambocars: Produktion je Modell.

Variante · 1971–1973

Lamborghini Miura P400 SV

Lamborghini Miura P400 SV
Foto: «Lamborghini Miura SV frontale.jpg» von Vllmtt, CC BY-SA 4.0, Quelle (Wikimedia Commons)

Die letzte und stärkste Serienversion des Miura, erkennbar an den breiteren hinteren Kotflügeln. «SV» steht für Super Veloce.

Wusstest du? Die letzten 96 Motoren erhielten eine getrennte Ölwanne für Motor und Getriebe.

Bauzeit
1971–1973
Kategorie
Variante
Karosserie
Coupé
Vorstellung
1971
Motor
3,9-l-V12, Mittelmotor quer
Hubraum
3'929 cm³
Leistung
385 PS
Stückzahl
150
Designer
Marcello Gandini (Bertone)

Name: Benannt nach der Kampfstierzucht der Familie Miura. Ferruccio Lamborghini besuchte 1962 die Zucht von Don Eduardo Miura in Sevilla und wählte danach den Stier als Markenzeichen.

Prüfvermerk: Stückzahl in beiden Quellen 150.

Quellen: Wikipedia: Lamborghini Miura, Lambocars: Produktion je Modell, Lamborghini Media: Weltpremiere Revuelto SV.

Passend dazu · Anzeige

Partnerlinks zu Amazon. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.

Studie / Prototyp · 1970

Lamborghini Miura Jota

Lamborghini Miura P400
Abgebildet: Miura P400 (kein freies Foto dieser Variante) · Foto: «1967 Lamborghini Miura P400.jpg» von Calreyn88, CC BY-SA 4.0, Quelle (Wikimedia Commons)

Ein leichtes Versuchsfahrzeug, das Testfahrer Bob Wallace nach dem Rennsport-Reglement aufbaute. Es war rund 360 kg leichter als ein Serien-Miura.

Wusstest du? Der Jota verbrannte im April 1971 nach einem Unfall bei Brescia.

Bauzeit
1970
Kategorie
Studie / Prototyp
Karosserie
Versuchsfahrzeug
Motor
3,9-l-V12, Mittelmotor quer
Hubraum
3'929 cm³
Stückzahl
1 (Einzelstück)
Designer
Bob Wallace (Aufbau)

Name: Benannt nach der Kampfstierzucht der Familie Miura. Ferruccio Lamborghini besuchte 1962 die Zucht von Don Eduardo Miura in Sevilla und wählte danach den Stier als Markenzeichen.

Prüfvermerk: Leistung je nach Quelle 418–440 bhp, daher nicht eingetragen.

Quellen: Wikipedia: Lamborghini Miura, Wikipedia: Bob Wallace, Lambocars: Produktion je Modell.

Studie / Prototyp · 1968

Lamborghini Miura Roadster

Lamborghini Miura Roadster
Foto: «Lamborghini Miura Roadster (51206441163).jpg» von Alexandre Prevot from Nancy, France, CC BY-SA 2.0, Quelle (Wikimedia Commons)

Die einzige offene Miura-Studie von Bertone. Sie wurde später restauriert und 2008 in Pebble Beach gezeigt.

Bauzeit
1968
Kategorie
Studie / Prototyp
Karosserie
Roadster
Vorstellung
Brüsseler Autosalon 1968
Motor
3,9-l-V12, Mittelmotor quer
Hubraum
3'929 cm³
Stückzahl
1 (Einzelstück)
Designer
Bertone

Name: Benannt nach der Kampfstierzucht der Familie Miura. Ferruccio Lamborghini besuchte 1962 die Zucht von Don Eduardo Miura in Sevilla und wählte danach den Stier als Markenzeichen.

Prüfvermerk: In beiden Quellen ein Exemplar.

Quellen: Wikipedia: Lamborghini Miura, Lambocars: Produktion je Modell.

Studie / Prototyp · 2006

Lamborghini Miura Concept

Lamborghini Miura P400
Abgebildet: Miura P400 (kein freies Foto dieser Variante) · Foto: «1967 Lamborghini Miura P400.jpg» von Calreyn88, CC BY-SA 4.0, Quelle (Wikimedia Commons)

Hommage zum 40. Geburtstag des Miura und die erste Lamborghini-Studie von Walter de'Silva.

Wusstest du? Lamborghini betonte, den Miura nicht wieder in Serie bauen zu wollen.

Bauzeit
2006
Kategorie
Studie / Prototyp
Karosserie
Coupé
Vorstellung
Januar 2006, danach Detroit (NAIAS)
Stückzahl
1 (Einzelstück)
Designer
Walter de'Silva

Name: Benannt nach der Kampfstierzucht der Familie Miura. Ferruccio Lamborghini besuchte 1962 die Zucht von Don Eduardo Miura in Sevilla und wählte danach den Stier als Markenzeichen.

Quellen: Wikipedia: Lamborghini Miura, Lambocars: Produktion je Modell.

‹ 400 GTAlle ModelleMarzal ›

Mehr dazu: Stiere und Namen · Motoren · Geschichte der Marke · Quiz. Preise und Verfügbarkeit nennt diese Seite nicht; dafür gibt es die offiziellen Herstellerseiten und Händler.

Häufige Fragen

Wann wurde der Lamborghini Miura gebaut?

Die Baureihe Miura wurde von 1966 bis 2006 gebaut. Miura P400: 1966–1969; Miura P400 S: 1968–1971; Miura P400 SV: 1971–1973; Miura Jota: 1970; Miura Roadster: 1968; Miura Concept: 2006.

Wie viele PS hat der Lamborghini Miura?

Zwischen 350 PS (Miura P400) und 385 PS (Miura P400 SV). Die Zahlen sind Herstellerangaben nach den genannten Quellen; Details stehen bei jeder Variante.

Wie schnell ist der Lamborghini Miura?

Die höchste angegebene Geschwindigkeit in dieser Baureihe liegt bei 278 km/h (Miura P400 S). Die Werte stammen aus den bei den Varianten genannten Quellen.

Woher kommt der Name Miura?

Benannt nach der Kampfstierzucht der Familie Miura. Ferruccio Lamborghini besuchte 1962 die Zucht von Don Eduardo Miura in Sevilla und wählte danach den Stier als Markenzeichen.

Wer hat den Lamborghini Miura entworfen?

Als Designer nennen die Quellen: Marcello Gandini (Bertone); Bob Wallace (Aufbau); Bertone; Walter de'Silva.

Wie viele Lamborghini Miura wurden gebaut?

Miura P400: 275; Miura P400 S: 338; Miura P400 SV: 150; Miura Jota: 1 (Einzelstück); Miura Roadster: 1 (Einzelstück); Miura Concept: 1 (Einzelstück). Stückzahlen weichen je nach Quelle ab; das steht gegebenenfalls im Prüfvermerk.

Stand: 19. Oktober 2026. Die Texte sind eigene Zusammenfassungen mit Unterstützung einer künstlichen Intelligenz aus den genannten Quellen; Fehler sind trotzdem möglich. Angaben ohne Gewähr.