Lamborghini Diablo: Varianten und technische Daten
Nachfolger des Countach und erster Serien-Lamborghini mit über 320 km/h (200 mph). Entwickelt unter Chrysler-Führung. Das Lexikon führt 10 Modelle und Varianten der Baureihe Diablo auf (1990–2001), vom Diablo bis zum Diablo VT 6.0 SE. Zum Namen: Benannt nach einem Kampfstier des Herzogs von Veragua, der am 11. Juli 1869 in Madrid gegen den Torero «El Chicorro» kämpfte. «Diablo» heisst Teufel.
Nachfolger des Countach und erster Serien-Lamborghini mit über 320 km/h (200 mph). Entwickelt unter Chrysler-Führung.
Wusstest du? Vom Diablo entstanden in allen Versionen von 1990 bis 2001 insgesamt 2903 Stück.
Bauzeit
1990–1998
Kategorie
Serienmodell
Karosserie
Coupé
Vorstellung
Vorstellung 21. Januar 1990
Motor
5,7-l-V12, Mittelmotor längs
Leistung
492 PS
Höchstgeschwindigkeit
325 km/h
0–100 km/h
4,5 s
Stückzahl
ca. 900
Designer
Marcello Gandini, überarbeitet von Chrysler (Tom Gale)
Name: Benannt nach einem Kampfstier des Herzogs von Veragua, der am 11. Juli 1869 in Madrid gegen den Torero «El Chicorro» kämpfte. «Diablo» heisst Teufel.
Prüfvermerk: Stückzahl in beiden Quellen ca. 900 (Schätzung). 0–100 km/h laut auto motor und sport.
Der erste Lamborghini-Sportwagen mit Allradantrieb. Bis zu 25 % der Kraft gehen an die Vorderräder. «VT» steht für Viscous Traction.
Bauzeit
1993–1998
Kategorie
Variante
Karosserie
Coupé
Vorstellung
1993
Motor
5,7-l-V12, Mittelmotor längs, Allradantrieb
Stückzahl
ca. 400
Designer
Marcello Gandini / Chrysler
Name: Benannt nach einem Kampfstier des Herzogs von Veragua, der am 11. Juli 1869 in Madrid gegen den Torero «El Chicorro» kämpfte. «Diablo» heisst Teufel.
Prüfvermerk: Stückzahl in beiden Quellen ca. 400 (Schätzung). Leistung in der Quelle für die Erstversion nicht separat angegeben.
Leichteres Sondermodell zum 30-jährigen Bestehen der Marke, ohne Klimaanlage, Radio und Servolenkung.
Bauzeit
1993
Kategorie
Limitiertes Sondermodell
Karosserie
Coupé
Vorstellung
1993
Motor
5,7-l-V12, Mittelmotor längs
Leistung
525 PS
Stückzahl
150
Designer
Marcello Gandini / Chrysler
Name: Benannt nach einem Kampfstier des Herzogs von Veragua, der am 11. Juli 1869 in Madrid gegen den Torero «El Chicorro» kämpfte. «Diablo» heisst Teufel.
Prüfvermerk: Stückzahl: Wikipedia 150, Lambocars 135 SE30 plus 15 Jota-Umbauten. Bauende nicht genau belegt.
Foto: «1995-1998 Lamborghini Diablo Roadster (52837731369).jpg» von Kieran White from Manchester, England, CC BY 2.0, Quelle (Wikimedia Commons)
Offener Diablo mit abnehmbarem Targadach aus Karbon.
Bauzeit
1995–1998
Kategorie
Variante
Karosserie
Roadster
Vorstellung
Dezember 1995
Motor
5,7-l-V12, Mittelmotor längs, Allradantrieb
Leistung
492 PS
Stückzahl
ca. 200
Designer
Marcello Gandini / Chrysler
Name: Benannt nach einem Kampfstier des Herzogs von Veragua, der am 11. Juli 1869 in Madrid gegen den Torero «El Chicorro» kämpfte. «Diablo» heisst Teufel.
Prüfvermerk: Stückzahl in beiden Quellen ca. 200 (Schätzung).
Der Einstiegs-Diablo mit Hinterradantrieb und mehr Leistung. Er trug als zweites Modell die Bezeichnung SV.
Bauzeit
1995–1998
Kategorie
Variante
Karosserie
Coupé
Vorstellung
Genfer Autosalon 1995
Motor
5,7-l-V12, Mittelmotor längs, Hinterradantrieb
Leistung
510 PS
Stückzahl
ca. 250
Designer
Marcello Gandini / Chrysler
Name: Benannt nach einem Kampfstier des Herzogs von Veragua, der am 11. Juli 1869 in Madrid gegen den Torero «El Chicorro» kämpfte. «Diablo» heisst Teufel.
Prüfvermerk: Stückzahl: Wikipedia ca. 250, Lambocars «unbekannt» (plus ca. 100 Facelift-SV 1999).
Leichte Rennversion für den Markenpokal Diablo Supertrophy (1996–1999). Sie wog 1385 kg.
Bauzeit
1996
Kategorie
Rennwagen
Karosserie
Rennwagen
Vorstellung
Genfer Autosalon 1996
Motor
5,7-l-V12, Mittelmotor längs
Leistung
540 PS
Stückzahl
31
Designer
Marcello Gandini / Chrysler
Name: Benannt nach einem Kampfstier des Herzogs von Veragua, der am 11. Juli 1869 in Madrid gegen den Torero «El Chicorro» kämpfte. «Diablo» heisst Teufel.
Straßenzugelassene, überwiegend aus Karbon gebaute Version für die Rennstrecke. Sie wurde nur in Europa verkauft.
Bauzeit
1999–2000
Kategorie
Limitiertes Sondermodell
Karosserie
Coupé
Vorstellung
1998
Motor
6,0-l-V12, Mittelmotor längs
Leistung
575 PS
Stückzahl
83
Designer
Marcello Gandini / Chrysler
Name: Benannt nach einem Kampfstier des Herzogs von Veragua, der am 11. Juli 1869 in Madrid gegen den Torero «El Chicorro» kämpfte. «Diablo» heisst Teufel.
Prüfvermerk: Stückzahl: Wikipedia 80 (Text) bzw. 83 (Tabelle), Lambocars 83.
Foto: «Lamborghini Diablo GTR (2000) (55214811461).jpg» von Charles from Port Chester, New York, CC0, Quelle (Wikimedia Commons)
Reine Rennversion des Diablo GT für die Saison 2000.
Bauzeit
1999–2000
Kategorie
Rennwagen
Karosserie
Rennwagen
Vorstellung
Bologna Motor Show 1999
Motor
6,0-l-V12, Mittelmotor längs
Leistung
590 PS
Stückzahl
40
Designer
Marcello Gandini / Chrysler
Name: Benannt nach einem Kampfstier des Herzogs von Veragua, der am 11. Juli 1869 in Madrid gegen den Torero «El Chicorro» kämpfte. «Diablo» heisst Teufel.
Prüfvermerk: Stückzahl: Wikipedia 40, Lambocars 32.
Der erste Lamborghini unter Audi-Führung: ein gründlich überarbeiteter Diablo mit 6-Liter-Motor.
Bauzeit
2000–2001
Kategorie
Variante
Karosserie
Coupé
Vorstellung
2000
Motor
6,0-l-V12, Mittelmotor längs, Allradantrieb
Leistung
550 PS
Stückzahl
343
Designer
Luc Donckerwolke (Überarbeitung)
Name: Benannt nach einem Kampfstier des Herzogs von Veragua, der am 11. Juli 1869 in Madrid gegen den Torero «El Chicorro» kämpfte. «Diablo» heisst Teufel.
Prüfvermerk: Stückzahl: Wikipedia 343, Lambocars 337.
Abschiedsedition des Diablo, das letzte Modell vor dem Murciélago.
Bauzeit
2001
Kategorie
Limitiertes Sondermodell
Karosserie
Coupé
Motor
6,0-l-V12, Mittelmotor längs, Allradantrieb
Leistung
550 PS
Stückzahl
42
Designer
Luc Donckerwolke
Name: Benannt nach einem Kampfstier des Herzogs von Veragua, der am 11. Juli 1869 in Madrid gegen den Torero «El Chicorro» kämpfte. «Diablo» heisst Teufel.
Prüfvermerk: Stückzahl: Wikipedia 42, Lambocars 44.
Zwischen 492 PS (Diablo) und 590 PS (Diablo GTR). Die Zahlen sind Herstellerangaben nach den genannten Quellen; Details stehen bei jeder Variante.
Wie schnell ist der Lamborghini Diablo?
Die höchste angegebene Geschwindigkeit in dieser Baureihe liegt bei 325 km/h (Diablo). Die Werte stammen aus den bei den Varianten genannten Quellen.
Woher kommt der Name Diablo?
Benannt nach einem Kampfstier des Herzogs von Veragua, der am 11. Juli 1869 in Madrid gegen den Torero «El Chicorro» kämpfte. «Diablo» heisst Teufel.
Wer hat den Lamborghini Diablo entworfen?
Als Designer nennen die Quellen: Marcello Gandini, überarbeitet von Chrysler (Tom Gale); Marcello Gandini / Chrysler; Luc Donckerwolke (Überarbeitung); Luc Donckerwolke.
Wie viele Lamborghini Diablo wurden gebaut?
Diablo: ca. 900; Diablo VT: ca. 400; Diablo SE30: 150; Diablo VT Roadster: ca. 200; Diablo SV: ca. 250; Diablo SV-R: 31; Diablo GT: 83; Diablo GTR: 40. Stückzahlen weichen je nach Quelle ab; das steht gegebenenfalls im Prüfvermerk.
Stand: 19. Oktober 2026. Die Texte sind eigene Zusammenfassungen mit Unterstützung einer künstlichen Intelligenz aus den genannten Quellen; Fehler sind trotzdem möglich. Angaben ohne Gewähr.